Informationen zur Schauspielausbildung
Entwickle dich zu einer vollständig ausgebildeten Schauspielpersönlichkeit.
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Informationen
Dauer der Ausbildung und Unterrichtszeiten
Vier Jahre (8 Semester) verbringen unsere Schüler bis zu ihrem Abschluss an der ART KONTOR-Schauspielschule Köln.
Diese Zeit ist aufgeteilt in Grund- und Hauptstudium der Schauspielkunst — formal getrennt durch die Zwischenstandskontrolle nach zwei Ausbildungsjahren.
An der ART KONTOR-Schauspielschule gibt es für die einzelnen Klassen feste Unterrichtszeiten, wodurch ein Job neben der Schule problemlos möglich ist.
Die Unterrichtszeiten sind: (Änderungen möglich)- 09:00-14:00 Uhr (Ausbildungsbeginn Januar 2027)
- 13:00-18:00 Uhr (Ausbildungsbeginn Januar 2026)
- 17:00-22:00 Uhr (Ausbildungsbeginn August 2026)
Bewerbung
Was muß ich beachten?
Bewerben kannst du dich an der ART KONTOR-Schauspielschule Köln jeweils zu einem Ausbildungsbeginn im Januar oder August.
Zur Bewerbung für die Schauspielausbildung belegt du einen unserer Probekurse, die ganzjährig stattfinden.
Die formalen Grundvoraussetzungen sind:- Mindestalter von 17 Jahren (zu Ausbildungsbeginn)
- Realschulabschluss (Mittlere Reife, Fachoberschulreife oder gleichwertiger Abschluss)
- Erfolgreiche Belegung eines Probekurses
Probekurs
Der Probekurs findet an ausgesuchten Terminen statt und wird in den laufenden Unterricht integriert.
Hier geben wir dir alle wichtigen Informationen zu deiner Schauspielausbildung und du hast natürlich auch selbst die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Zudem erhältst du exklusive Einblicke in verschiedene Unterrichtsbereiche der Schule (z.B. Darstellung, Bewegung, Sprechen usw.) an denen du aktiv teilnimmst und dadurch selbst ins Spielen kommst.
Durch den spielerischen Umgang mit Situationen, Körper und Sprache lernst du dich im Schauspiel und die Dozenten sowie ihre Arbeitsweise an der ART KONTOR-Schauspielschule kennen. Währenddessen haben unsere Dozenten die Möglichkeit, dich im Umgang mit Übungen aus unserer Schauspielausbildung kennenzulernen und dir Feedback zu geben.
Am Ende des Probekurstages erfährst du, ob deine Bewerbung an der ART KONTOR-Schauspielschule erfolgreich war und wir dir einen Ausbildungsvertrag anbieten.
Probekurs
INTERESSE? Melde dich zu einem PROBEKURS an.
Wir freuen uns, wenn du unsere Schauspielschule und uns kennenlernen möchtest. Melde dich jetzt an, um an einem Probekurs teilzunehmen.
Einfach anklicken oder eine E-Mail schicken:
probekurs@artkontor-schauspielschule.de
Ausbildung
GRUNDSTUDIUM
- In den ersten beiden Schauspielausbildungsjahren (4 Semester) erlernen unsere Schüler alle grundlegenden theaterrelevanten Fähigkeiten - die Basis jeder Schauspielausbildung.
- Ab dem 2. Semester ergänzt ein fortlaufendes Kameratraining den Unterricht.
- In den ersten vier Semestern (Grundstudium) gibt es Unterricht in folgenden Bereichen:
- Schauspiel / Darstellung:
Grundlagen, Rollenstudium, Improvisation und DialogarbeitIm Fach Schauspiel / Darstellung an einer Schauspielschule geht es um die Grundlagen des darstellerischen Handwerks – also das Herzstück der Schauspielausbildung. Hier entwickelst du die Fähigkeit, eine Rolle glaubwürdig und lebendig zu verkörpern.
Das Training ist intensiv, körperlich und emotional fordernd und umfasst sowohl technische als auch kreative Aspekte.
Was macht man konkret im Fach Schauspiel / Darstellung?
Grundlagen des schauspielerischen Spiels- Wer bin ich als Figur? – Rollenarbeit, Biografieentwicklung, Motivation
- Was will die Figur? – Ziel, Konflikt, Bedürfnis
- Was steht im Subtext? – Das Ungesagte, das mitschwingt
- Freies Spiel ohne Text, um Spontaneität und Reaktionsfähigkeit zu fördern
- Entwicklung von Szenen aus dem Moment heraus
- Vertrauen in Impulse und Partnerarbeit
- Präsenztraining: Wie wirke ich im Raum?
- Arbeit an Körpersprache, Haltung und Bewegungsqualität
- Einsatz des Körpers zur Gestaltung einer Figur
- Deutliche, tragfähige Stimme
- Emotionale Klanggestaltung
- Artikulation, Atemtechnik
- Arbeit mit klassischen und modernen Theatertexten
- Analyse von Szenen: Was passiert wirklich? Was ist die Situation?
- Arbeit in Partner- oder Gruppenszenen
- Figurenentwicklung: psychologisch, physisch, emotional
- Zugang zu Emotionen (ohne Klischees)
- Techniken zur glaubhaften Darstellung von Emotionen
- Emotionen aufrichtig durchleben und ausdrücken
- Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Schauspielmethoden
- Entwicklung einer eigenen Handwerkspalette
- Arbeit an der eigenen Persönlichkeit
- Feedbackkultur: Lernen durch konstruktive Kritik
- Eigene Wirkung erkennen und steuern
Ziel
Im Fach Schauspiel / Darstellung lernst du, echt, gegenwärtig und bewusst zu spielen, statt zu "spielen als ob". Es geht darum, authentisch im Moment zu sein, in Beziehung zu treten – mit dem Text, der Figur, dem Partner, dem Raum und dem Publikum.
- Stimme / Sprechen:
Laut- und Atemartikulation, Resonanzbildung, Textarbeit (klassisch, modern)Im Stimm- und Sprechtraining an einer Schauspielschule lernst du, deine Stimme als Ausdruckswerkzeug bewusst und wirkungsvoll einzusetzen. Ziel ist eine klare, tragfähige, emotionale und flexible Stimme, die sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera funktioniert.
Was macht man konkret im Stimm- und Sprechtraining?
Atemtechnik – die Basis jeder Stimme- Tiefatmung / Zwerchfellatmung statt flacher Brustatmung
- Atembewusstsein: Wann atme ich? Wie nutze ich den Atem als Impuls?
- Atemstütze entwickeln: Kraftvoll sprechen ohne Druck oder Heiserkeit
- Stimmwärmeübungen (Summen, Sirenen, Tonleitern)
- Resonanzräume aktivieren (Brust, Kopf, Maske)
- Arbeiten an Stimmklang, Höhe, Tiefe, Lautstärke
- Lösen von Stimmverspannungen und Stimmblockaden
- Deutliche Lautbildung (Vokale und Konsonanten)
- Training von schwierigen Lautfolgen und Zungenbrechern
- Umgang mit Dialekt / Hochlautung
- Klarheit ohne Künstlichkeit – authentisch sprechen
- Wie gestalte ich einen Text mit Betonung, Rhythmus, Pausen, Melodie?
- Unterschied zwischen informativem und emotionalem Sprechen
- Arbeit an Gedichten, Monologen, Prosatexten, Szenen
- Subtext sprechen: Was meint die Figur wirklich?
- Stimme ist nie isoliert – sie entsteht im Körper
- Körperspannung, Haltung, Bewegung beeinflussen den Klang
- Übungen zur Integration von Körper, Atem und Stimme
- Wie klingen Wut, Angst, Trauer, Freude?
- Authentische emotionale Färbung statt "aufgesetzter" Stimme
- Die Stimme als emotionales Instrument
- Unterschiede zwischen Theatersprechen (tragfähig, groß) und Mikrofonsprechen (intim, reduziert)
- Mikrofonübungen, Synchronsprechen, Hörspiel
Ziel
Die Stimme soll frei, belastbar, klangvoll und ausdrucksstark sein – ein Werkzeug, das dir erlaubt, jede Rolle glaubwürdig und wirkungsvoll zu verkörpern. Du lernst, deine stimmliche Persönlichkeit zu entwickeln, ohne dich zu verstellen.
- Bewegung / Tanz:
Elementare Atem- und Bewegungslehre, Rhythmik, Akrobatik, Tanz (modern, standard) - Wahrnehmungsschulung: Wie bewege ich mich im Raum? Wie wirke ich?
- Spannung & Entspannung – Balance finden
- Ausrichtung: Haltung, Zentrierung, Erdung
- Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer
- Dehnen, Aufwärmen, Mobilisation
- Übungen aus Yoga, Contact Improvisation und andere Bewegungslehren
- Zeitgenössischer Tanz / Modern Dance
- Improvisationstanz
- Tanztheater
- Elemente aus Ballett, Jazz oder urbanen Stilen
- Choreografiearbeit – Erlernen und Umsetzen von Bewegungsabfolgen
- Freies Bewegen zu Musik, Text oder inneren Impulsen
- Erforschen von Körpersprache, Emotion, Raumbezug
- Entwicklung einer individuellen Bewegungssprache
- Spiegelübungen, Gewichtsverlagerung, gemeinsame Rhythmen
- Führen und Folgen – Vertrauen aufbauen
- Gruppenbewegungen: Synchronität, Raumaufstellungen, Dynamik
- Wie bewegt sich meine Figur? (körperlicher Ausdruck einer Rolle)
- Charakterentwicklung durch Körperarbeit
- Tierstudien, Elemente, Archetypen als Inspirationsquelle
- Bewegung im Takt, Polyrhythmik, Körpersound
- Body Percussion, rhythmische Spiele
- Arbeit mit Musik, Stimme, Atem und Stille
- Theatertechnik:
Einrichtung und Umgang mit Licht- und Tontechnik, Einsatz von Kostüm und Requisite - Einführung in Bühnenräume (z.B. Guckkastenbühne, Black Box)
- Wichtige Begriffe: Schnürboden, Drehscheibe, Bühnenpodium, usw
- Sicherheitsregeln und technische Einrichtungen
- Grundlagen von Lichtwirkung: Stimmung, Farbe, Richtung
- Typen von Scheinwerfern (Moving Light, PAR, Profiler, usw.)
- Lichtsteuerung und Lichtpulte
- Einführung in Mikrofone, Lautsprecher, Mischpulte
- Klanggestaltung: Raumklang, Hall, Stille
- Einsatz von Ton und Musik in Szenen
- Grundlagen der Raumgestaltung und Materialien
- Arbeit mit Modellen oder Skizzen
- Funktion von Kostüm und Maske im Spiel
- Verwandlung durch äußere Gestaltung
- Stoffe, Farben und historische Stile
- Rolle der Requisiten im Spiel
- Sicherer und funktionaler Umgang
- Organisation im Ablauf einer Vorstellung
- Szenenwechsel verstehen und koordinieren
- Effiziente Umbauten
- Timing und Abläufe hinter der Bühne
- Kameratraining:
Natürlichkeit, Blickführung, Mimik & Gestik, Nahaufnahme vs. Totale, Szenenarbeit, Technik - Unterschied Theater vs. Kamera: Wie verändert sich das Spiel je nach Medium?
- Spiel mit feinen Nuancen: Mimik, Blick, minimale Bewegungen
- Glaubwürdigkeit & Authentizität: Natürlichkeit statt "Über-Spiel"
- Blickführung: Wohin schaut man? Wie funktioniert "Eyeline Matching"?
- Markierung: Auf Position bleiben, ohne unnatürlich zu wirken
- Kontinuität: Bewegungen und Abläufe bei mehreren Takes gleich halten
- Spiel mit Partnern vor der Kamera
- Arbeit mit Texten / Drehbuchszenen
- Close-up vs. Totalaufnahme – wie verändert sich das Spiel je nach Bildausschnitt?
- Einzel- und Dialogszenen üben
- Aufnahmen gemeinsam ausgewerten
- Feedback zu Körpersprache, Stimme, Präsenz, Glaubwürdigkeit
- Lernen durch Beobachtung der eigenen Aufnahmen
- Wie kann man Emotionen echt wirken lassen, ohne zu übertreiben?
- Innere Vorgänge sichtbar machen, ohne sie groß auszuspielen
- Arbeit mit Subtext: Was denkt die Figur wirklich?
- Einblick in Kameraeinstellungen, Schnitt, Licht etc., um besser zu verstehen, was technisch passiert
- Zusammenarbeit zwischen Regie und Kamera verstehen
Im Fach Bewegung und Tanz an einer Schauspielschule geht es darum, deinen Körper als ausdrucksstarkes Instrument zu entwickeln. Der Fokus liegt auf Körperbewusstsein, Präsenz, Ausdruck, Rhythmus und Choreografie. Du lernst, dich mit dem ganzen Körper auszudrücken – sei es abstrakt, emotional oder in Rollen.
Was macht man konkret im Fach Bewegung und Tanz?
Körperbewusstsein & PräsenzZiel
Du entwickelst körperliche Ausdruckskraft, Flexibilität und Präsenz. Bewegung und Tanz helfen dir, körperlich differenzierte Rollen zu spielen, Emotionen über Bewegung auszudrücken und dich in Raum und Rhythmus sicher zu bewegen – sei es auf der Bühne oder vor der Kamera.
Im Fach Theatertechnik an einer Schauspielschule lernen Schauspielstudierende die technischen Grundlagen der Bühnenkunst kennen, um besser mit technischen Gewerken zusammenzuarbeiten und ein tieferes Verständnis für den Gesamtprozess einer Theaterproduktion zu entwickeln.
Was macht man konkret im Fach Theatertechnik?
Grundlagen der BühnentechnikZiel
Das Fach Theatertechnik vermittelt Schauspielern ein technisches Grundverständnis, fördert Teamarbeit und schärft das Bewusstsein für Theater als kollektiven künstlerischen Prozess – weit über das reine Spiel hinaus.
Kameratraining in einer Schauspielschule ist das Erlernen der grundlegenden Techniken und Anforderungen für das Spielen vor der Kamera. Das unterscheidet sich deutlich vom Theaterschauspiel, wo größere Gesten und lautere Stimmen gefragt sind. In einem solchen Training wird besonders auf Feinheiten, Natürlichkeit und Präzision geachtet.
Was macht man konkret im Fach Kameratraining?
Grundlagen des Spiels vor der KameraZiel
Kamerabasistraining hilft Schauspielern, filmisch zu denken und zu spielen. Es geht um das Zusammenspiel von Drehbuch, Handwerk und Technik, um auch im Nahbereich und auf der Leinwand überzeugend zu wirken.
Abschluss der zweijährigen Grundausbildung bildet eine Zwischenstandskontrolle durch die Dozenten der ART KONTOR-Schauspielschule.
HAUPTSTUDIUM
- Ab dem dritten Ausbildungsjahr (5. Semester) werden die Unterrichtsbereiche um folgende Inhalte ergänzt:
- Schauspiel / Darstellung:
Musiktheater, Clownseminar, Inszenierungen, Erarbeitung des Vorsprechrepertoires - Stimmbildung & Technik: Atemführung, Resonanz, gesunder Stimmgebrauch, Artikulation beim Singen.
- Musikalität & Rhythmus: Timing, Taktgefühl, Body Percussion, Arbeit mit Klavier/Playback.
- Liedinterpretation (Song Acting): Figurenziel, Subtext, Übergänge zwischen Sprechen und Singen.
- Bewegung & Choreografie: einfache Abläufe, Koordination von Stimme und Bewegung, Ensemblearbeit.
- Repertoire: Musical/Operette, Chanson/Kabarett, szenische Musiknummern.
- Spielprinzipien: Naivität, Offenheit, Statuswechsel, Übertreibung vs. Wahrheit.
- Timing & Komik: Pausen, Blickführung, Rhythmus, Wiederholung und Variation.
- Maskenspiel: Charakterfindung über Körper und Atem.
- Improvisation: Solo, Duo, Trio – Scheitern annehmen, Angebote lesen, Publikumskontakt.
- Pantomime: Körperbewusstsein und präzise Bewegungen, Gestik, Mimik und Körpersprache schärfen, Improvisationen ohne Sprache, Raum- und Objektarbeit (mit imaginären Gegenständen)
- Nummernbau: Entwicklung kurzer komischer Etüden mit Anfang–Mitte–Schluss.
- Stoff- & Rollenanalyse: Konflikte, Ziele, Subtext, Biografiearbeit.
- Prozess & Probenmethoden: Tischprobe, szenische Erkundung, Stellproben, Durchläufe.
- Regiearbeit & Umsetzung: Partituren, Rhythmus, Dynamik, Raumwege/Markierungen.
- Gewerke-Koordination: Licht, Ton, Bühne, Kostüm, Requisite.
- Aufführungskompetenz: Premiere, Wiederaufnahme, Repertoirebetrieb, Notfallpläne.
- Auswahl & Portfolio: 2–4 Monologe (klassisch/zeitgenössisch, komisch/tragisch), ggf. Lied/Szene; Kontraste schaffen.
- Text- & Rollenarbeit: Situation, Partner, Handlung, Subtext; Kürzungen und Zuschnitte.
- Staging & Kamera/Bühne: klare Wege, Blickachsen, Markierungen; Varianten für Raumgrößen.
- Stimme & Körper: Warm-up-Routinen, Präsenz, Tempo, Pausen, Abschlussbilder.
- Vorsprechtraining: Ein- und Ausstieg, Jurykommunikation, Fragerunden, Selftapes.
- Strategie & Pflege: Material aktualisieren, Repertoirelisten, Noten/Playbacks, Kleidung/Requisiten.
- Stimme / Sprechen:
Gesang, Ausbildung einer Gesangsstimme - Atem & Stütze: Zwerchfellatmung, Atemführung, ökonomische Luftnutzung.
- Stimmbildung & Resonanz: Aufwärmen (Summen, Sirenen), Registerausgleich, Klangfarben.
- Artikulation & Diktion: Verständliche Textgestaltung ohne Verspannung, Hochlautung/Dialektbewusstsein.
- Musikalität & Rhythmus: Intonation, Takt- und Timinggefühl, Gehörbildung.
- Liedinterpretation (Song Acting): Figur, Situation, Subtext; Übergänge zwischen Sprechen und Singen.
- Stilistik & Repertoire: Lied/Chanson, Musical, Kabarett; passende Tonarten und Zuschnitte.
- Mikrofon & Studio (optional): Mikrofonführung, Aufnahmebasics, Arbeiten mit Playback/Klavier.
- Stimmhygiene & Üben: Belastungssteuerung, Warm-up/Cool-down, effiziente Übemethoden.
- Auftritt & Präsenz: Nervositätsmanagement, Einstiege/Ausstiege, Zusammenspiel mit Begleitung.
- Bewegung:
Bühnenkampf, Bühnenfechten, Stunt - Technik: Grundschläge, Blocks, Tritte und Falltechniken.
- Sicherheit: Abstand, Timing und Partnerverantwortung.
- Choreografie: Einstudieren und Üben von Kampfszenen.
- Ausdruck: Kampf realistisch und emotional glaubwürdig spielen.
- Grundlagen: Haltung, Beinarbeit und Klingenführung.
- Fechttechniken: Paraden, Stöße und Hiebe für die Bühne.
- Sicherheit: Präzision, Kontrolle und Partnerarbeit.
- Inszenierung: Fechtszenen choreografieren und darstellerisch einbetten.
- Fallschule: Sichere Stürze, Rollen und Abgänge.
- Akrobatik: Grundelemente wie Sprünge, Hebungen oder Partnertricks.
- Körperkontrolle: Kraft, Koordination und Ausdauer trainieren.
- Sicherheit: Präzise Abläufe, Risikominimierung und Schutztechniken.
- audiovisuelle Medien
Kamera- und Mikrofontraining, Demobandszenen: Video + Audio - Kameraarbeit: Spiel vor der Kamera, Blickführung, Markierungen und Close-up/Totalaufnahme.
- Mikrofontraining: Stimme und Sprache optimal für Aufnahmegeräte einsetzen, Lautstärke, Klangfarbe und Artikulation.
- Demobandszenen: Szenen aufnehmen, editieren und als Demoband verwenden, um sich für Rollen zu präsentieren.
- Feedback & Analyse: Eigenes Spiel überprüfen, Optimierungen vornehmen und die Wirkung auf Kamera und Mikrofon verbessern.
- Theorie:
Film- und Theatergeschichte, Vertrags- und Sozialrecht für Bühne und Medien - Film- und Theatergeschichte: Entwicklung von Theater- und Filmformen, Epochen, bedeutende Werke und Persönlichkeiten.
- Vertragsrecht: Grundlagen von Arbeitsverträgen, Rechte und Pflichten von Schauspielern, Lizenz- und Nutzungsrechte.
- Sozialrecht & Berufsabsicherung: Versicherung, Renten- und Sozialversicherungsfragen, Absicherung bei Engagements.
- Praxisbezug: Analyse von Beispielen aus Theater, Film und Fernsehen, Vorbereitung auf reale Arbeitsbedingungen.
Musiktheater
Im Musiktheater an einer Schauspielschule geht es darum, die Grundlagen für Rollen mit Gesang, Rhythmus und Bewegung zu erlernen. Der Fokus liegt darauf, wie man durch Stimme und Körper Geschichten im Zusammenspiel mit Musik erzählt. Es sol eine Verbindung geschaffen werden von Schauspiel, Gesang und Bewegung – szenische Musikalität statt reiner Gesangsausbildung.
Ziel
Ein Lied glaubwürdig spielen und singen, musikalisches Timing beherrschen, Musik als erzählerisches Mittel einsetzen.
Clownseminar
Im Clownseminar an einer Schauspielschule geht es darum Clownerie (clowneskes Handeln) zu verstehen und erlebbar zu machen. Arbeit an Humor, Präsenz und Spielfreude – Risiko, Scheitern und Kontakt mit dem Publikum als künstlerische Ressourcen.
Ziel
Eigene komische Figur(en) entwickeln, publikumswirksam spielen und humoristische Szenen sicher strukturieren.
Inszenierungen
Das Erlernen von Inszenierungen an einer Schauspielschule ist die praktische Umsetzung eines Theaterstücks oder einer Szene, bei der Schauspieler unter Anleitung einer Regie Figuren, Texte, Bewegung, Stimme und Bühnenmittel zu einer zusammenhängenden Aufführungsgestaltung verbinden, um das Theaterstück lebendig auf die Bühne zu bringen.
Also alles von der Probe bis zur Premiere – das angewandte Zusammenspiel aller Fächer in der praktischen Umsetzung.
Ziel
Rollen nachhaltig spielbar erarbeiten, ensemblefähig proben und technisch sicher zur Aufführung bringen.
Erarbeitung des Vorsprechrepertoires
Bei der Erarbeitung des Vorsprechrepertoires an einer Schauspielschule geht es um die Vorbereitung auf Eignungsprüfungen, Vorsprechen und Agenturtermine mit passgenauen Monologen und Liedern.
Ziel
Ein überzeugendes, vielseitiges Repertoire präsentieren – technisch sicher, typgerecht und erzählerisch klar.
Gesang
Im Gesangsunterricht an der Schauspielschule lernst du einen gesunden, tragfähigen und ausdrucksstarken Stimmgebrauch, der das Vortragen von Liedern, vor der Kamera und am Mikrofon unterstützt.
Ziel
Eine belastbare, flexible und ausdrucksstarke Singstimme entwickeln, die Text klar trägt und musikalisch wie szenisch überzeugt.
Bühnenkampf
Beim Bühnenkampf an einer Schauspielschule geht es um das sichere und wirkungsvolle Darstellen von Kämpfen auf der Bühne oder vor der Kamera – ohne Verletzungsgefahr, aber mit realistischer Wirkung.
Bühnenfechten
Beim Bühnenfechten lernst du, mit Degen, Säbel oder Rapier stilisierte Fechtchoreografien sicher und ausdrucksstark umzusetzen.
Stunt
Im Stunttraining geht es um körperlich anspruchsvolle Bewegungen und Szenen, die spektakulär wirken, aber durch Technik und Sicherheit kontrolliert bleiben.
Ziel:
Bühnenkampf, Bühnenfechten und Stunt vermitteln die Fähigkeit, körperlich anspruchsvolle und gefährlich wirkende Szenen sicher, kontrolliert und zugleich glaubwürdig darzustellen – spektakulär für das Publikum, aber stets ohne Verletzungsrisiko.
Bei den audiovisuellen Medien an einer Schauspielschule geht es darum, Schauspieltechniken gezielt vor Kamera und Mikrofon einzusetzen und professionelle Demobandszenen als Bewerbungs- und Präsentationsmaterial zu erstellen.
Ziel
Lernen, sich vor Kamera und Mikrofon sicher, präsent und authentisch darzustellen und die Fähigkeit zu entwickeln, vor Kamera und Mikrofon überzeugend, ausdrucksstark und professionell zu agieren und dadurch hochwertige Demobänder für Rollenpräsentationen zu erstellen.
Hierbei geht es darum, das notwendige theoretische Hintergrundwissen für Bühne, Film und Medien zu erwerben, um die eigene Arbeit professionell und fundiert einordnen zu können.
Ziel
Die Teilnehmenden erwerben fundiertes theoretisches Wissen, um ihre Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera rechtlich, historisch und professionell einzuordnen und abzusichern.
Im 8. Semester werden die Schüler auf das Vorsprechen bei der
ZAV (Zentrale Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit)
vorbereitet. Die ZAV Künstler-Agentur übernimmt die Vermittlung darstellender Künstler rund um Bühne und Kamera.
Die Schauspielausbildung endet nach einer Abschlussprüfung (drei Abschlussinszenierungen) am Ende des 8. Semesters.